[plop_pagetop.gif] URL: [1]http://www.plop.at/de/bootmanager.html PLoP Boot Manager v5.0 Seite aktualisiert am: 21/Apr/2010 [2]1. Einleitung [3]2. Features [4]3. Screenshots [5]4. Download [6]5. Lizenz [7]6. Installation auf der Festplatte [8]7. Starten ohne Festplatten Installation von Diskette, CD, Windows Bootmenü, Syslinux, LILO, GRUB, Netzwerk [9]8. Der Bootmanager [10]9. Boot Manager Binary plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren [11]10. Erstellen eines ISA/PCI Bootmanager option ROM [12]11. Den USB Treiber unter DOS deaktivieren [13]12. Hidden Partition / Cleared Partition [14]13. USB Info [15]14. Video Dualboot Installation Windows XP und Windows XP [16]15. Windows XP und Windows Vista dualboot mit versteckten (cleared) Partitionen [17]16. Dualboot Windows XP und Windows 7 [18]17. Den Bootmanager als USB Festplatten Treiber für DOS verwenden [19]18. NOD32 Virusmeldung [20]19. FAQ's - Häufig gestellte Fragen [21]20. Test Team 1. Einleitung __________________________________________________________________ Der PLoP Boot Manager ist ein kleines Programm um mehrere Betriebssysteme zu starten. Man kann Betriebssysteme wahlweise von der Festplatte, von Diskette von CD/DVD oder auch von USB starten. Man kann den Bootmanager direkt von einer Diskette, CD, Netzwerk, usw. starten. Der Bootmanager kann auch auf der Festplatte Ihres Systems installiert werden. Es wird keine Zusatzpartition für den Bootmanager benötigt. Der PLoP Bootmanager wurde von Elmar Hanlhofer programmiert. Wenn Sie Hilfe benötigen, dann posten Sie Ihr Anliegen im [22]Forum oder melden Sie sich via [23]Kontaktformular. Die aktuelle Version ist [24]plpbt-5.0.10.zip. 2. Features __________________________________________________________________ * CD/DVD booten ohne BIOS Unterstützung * USB booten ohne BIOS Unterstützung (UHCI, OHCI und EHCI) * Floppy booten * Unterschiedliche Profile für die Betriebssysteme * Bis zu 16 Partitionen definieren * Keine extra Partition für den Bootmanager * Verstecktes booten, z.B. haben Sie ein Betriebssystem zum reparieren installiert und der normale Anwender soll nichts davon wissen. * Boot Countdown * Partitionen komplett verstecken * Passwortschutz für den Computer und Bootmanagersetup * Backup der Partitionstabellendaten * Textmodus Oberfläche 80x50 * Grafische Oberfläche 640x480, 800x600, 1024x786, 1280x1024 * Editieren der Partitionstabelle im MBR * Starten des Bootmanagers von Festplatte, Diskette, USB, CD, DVD * Starten des Bootmanagers vom Windows Bootmenü * Starten des Bootmanagers von LILO, GRUB, Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk) * Kann als ISA/PCI option ROM verwendet werden * Der Bootmanager ist Freeware 3. Screenshots __________________________________________________________________ Main menu [25]mainmenu vergrössern Main menu (textmode) [26]mainmenu vergrössern Profile partitions [27]mainmenu vergrössern MBR partition edit [28]mainmenu vergrössern 4. Download __________________________________________________________________ Alle Dateien befinden sich [29]hier. 5. Lizenz __________________________________________________________________ Der PLoP Bootmanager ist Freeware. * Das Programm darf kostenlos für private und kommerzielle Zwecke genutzt werden. * Das Programm darf nicht verkauft werden. * Die Herkunft dieser Software darf nicht falsch dargestellt werden; Sie dürfen nicht angeben, dass Sie die ursprüngliche Software geschrieben haben. Wenn Sie diese Software in einem Produkt benutzten, würde eine Erwähnung geschätzt werden, sie ist aber nicht erforderlich. Diese Software wird ohne ausdrückliche oder implizierte Garantie bereitgestellt. In keinem Fall können die Autoren für irgendwelche Schäden, die durch die Benutzung dieser Software entstanden sind, haftbar gemacht werden. 6. Installation auf der Festplatte __________________________________________________________________ Es gibt viele Möglichkeiten den Bootmanager auf der Festplatte zu installieren. Es besteht aber auch die Möglichkeit den Bootmanager ohne Festplatteninstallation von z.B. Diskette, CD, usw. zu starten! Siehe [30]Starten ohne Festplatten Installation von Diskette, CD, Windows Bootmenü, Syslinux, LILO, GRUB, Netzwerk. Achtung Linux Users: Installieren Sie LILO oder GRUB nicht in den Master Boot Record (MBR) sondern in den Bootsektor Ihrer Bootpartition. Der PLoP Bootmanager ist kein Linux Loader und benötigt daher LILO oder GRUB im Bootsektor um Linux zu starten! [31]Das Installationsprogramm [32]Das Menü vom Installationsprogramm [33]Festplatteninstallation mit Diskette und Diskettenimage [34]Festplatteninstallation mit CD und ISO Datei [35]Festplatteninstallation mit DOS [36]Festplatteninstallation mit dem Windows Bootmenü (2K, XP und VISTA) [37]Festplatteninstallation mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk) [38]Festplatteninstallation mit LILO [39]Festplatteninstallation mit GRUB Das Installationsprogramm __________________________________________________________________ Es gibt 2 Versionen vom Installationsprogramm. Im Prinzip machen beide das gleiche. Der Unterschied ist, plpinst.com erstellt ein Backup (plpback.bin) der Sektoren die bei der Installation beschrieben werden. Mit dem Backup kann eine vollständige Entfernung des Bootmanagers vorgenommen werden. Die zweite Version plpinstc.com überspringt das Sichern der Sektoren. Sie müssen plpinstc.com verwenden wenn Sie den Bootmanager von einem schreibgeschützten Medium wie einer CD installieren, oder wenn Sie die Installation mittels Netzwerk durchführen. Die Installationsprogramme installieren den Bootmanager immer auf der ersten Festplatte in Ihrem System. Das Menü vom Installationsprogramm __________________________________________________________________ 1. Full bootmanager install Mit dieser Option wird der Bootmanager auf der Festplatte installiert. Sollte bereits ein Betriebssystem installiert sein, dann legt das Installationsprogramm ein Profil an um das aktuelle Betriebssystem starten zu können. Bei der Installation von Diskette wird ein Backup der Sektoren der Festplatte gemacht. Das Backup wird auf der Diskette abgespeichert. Mit dem Backup kann die Installation vollständig rückgängig gemacht werden. Bei der CD Installation ist vollständige Wiederherstellung des Zustandes bevor der Bootmanager installiert wurde nicht möglich. Es besteht die Möglichkeit einen neuen MBR zu schreiben, bei dem die aktuelle Partitionstabelle erhalten bleibt und das aktuelle Betriebssystem gestartet werden kann. 2. Write mbr loader only Damit der Bootmanager gestartet werden kann, wird ein kleines Programm (der Loader) im MBR installiert. Betriebssysteme wie z.B. Windows XP schreiben bei der Installation ein eigenes Programm in den MBR. Wird z.B. Windows XP nach dem Bootmanager installiert, dann startet beim Booten sofort Windows XP und nicht der Bootmanager, weil der Loader überschrieben wurde. Damit wieder der Bootmanager beim booten gestartet wird, muss man diese Option auswählen. 3. Boot Manager update Hiermit können Sie ein Update auf die aktuelle Bootmanagerversion machen. Jedoch funktioniert dies nur für den Bootmanager Version 5.x. 4. Complete uninstall Achtung, diese Funktion gibt es nur bei der Disketten Installation. Mit der kompletten Deinstallation des Bootmanagers wird das Backup, das während der Installation erstellt wurde und auf der Diskette gespeichert ist, zurück auf die Festplatte geschrieben. Achtung, wenn Sie etwas an der Partitionstabelle geändert haben, dann benutzen Sie diese Option nicht. 5. Short uninstall Bei dieser Option wird ein neuer MBR geschrieben um das aktuelle Betriebssystem zu starten. Beim booten wird direkt zum Betriebssystem gesprungen und der Bootmanager wird nicht mehr verwendet. Die Partitionstabelle wird nicht verändert. 6. Set Boot Manager screen to textmode Konfigurieren des Bootmanagers damit er im Textmodus startet. 7. Change destination harddisk Zielfestplatte zur Installation des boot managers einstellen. 8. Boot Manager hotkeys Siehe [40]Hotkeys. 9. Reboot Der Computer wird neu gestartet. Festplatteninstallation mit Diskette und Diskettenimage __________________________________________________________________ Ein Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor der Diskette abgespeichert. Eine solche Datei kann nicht wie eine herkömliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden. Es wird ein spezielles Programm dafür benötigt. Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [41]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage zu erhalten. Das Diskettenimage befindet sich im install Verzeichnis und die Datei trägt den Namen plpbtin.img. DOS: Sie können [42]diskimg.com verwenden. diskimg -d a -w plpbtin.img Windows: Schreiben Sie das Image mit dem Programm [43]rawwritewin auf die Diskette. Linux: dd if=plpbtin.img of=/dev/fd0 Festplatteninstallation mit CD und ISO Datei __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [44]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei zu erhalten. Die ISO Datei befindet sich im install Verzeichnis und die Datei trägt den Namen plpbtin.iso. Hinweis: Bei der CD Installation gibt es eine Einschränkung bei der Deinstallation. Siehe [45]Das Menü vom Installationsprogramm. Windows: Sie können [46]Nero, das freie Programm [47]CDBurnerXP oder jedes andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden. Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder ISO Image brennen. Dann wählen Sie die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es. Linux: [48]cdrecord ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen. Brennen Sie das ISO mit cdrecord: cdrecord -v dev= Beispiel: Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird. cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbtin.iso Festplatteninstallation mit DOS __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [49]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten. Es gibt 2 Installationsprogramme (plpinst.com und plpinstc.com) die unter DOS gestartet werden können. plpinst.com erstellt bei der Installation ein Backup (plpback.bin) aller Sektoren die beschrieben werden. plpinstc.com überspringt diesen Schritt. Verwenden Sie plpinstc.com wenn Sie von schreibgeschützten Medien wie CD installieren. Festplatteninstallation mit dem Windows Bootmenü (2K, XP und VISTA) __________________________________________________________________ Laden Sie die Datei [50]plpgenbtldr-0.7.zip herunter und entpacken Sie die Datei. * Erstellen Sie ein Verzeichnis z.B. c:\plop. Sie können aber auch ein Verzeichnis Ihrer Wahl nehmen. * Kopieren Sie die Dateien plpinstc.com und plpgenbtldr.exe ins c:\plop Verzeichnis. * Benennen Sie die Datei plpinstc.com in plpbt.bin um. * Als Administrator/mit Administrator Rechten öffen Sie die Eingabeaufforderung und wechseln Sie zu c:\plop * Starten Sie plpgenbtldr Dieses Programm sucht nach der Datei plpbt.bin im aktuellen Verzeichnis. plpgenbtldr erstellt die Datei plpbtldr.bin. * Zum Bootmenü hinzufügen. + Windows 2K, XP Fügen Sie folgende Zeile in der c:\boot.ini ein c:\plop\plpbtldr.bin="Install PLoP Boot Manager" + Windows VISTA Starten Sie den Editor als Administrator und erstellen Sie die Datei c:\boot.ini Fügen Sie folgende Zeilen ein [boot loader] [operating systems] c:\plop\plpbtldr.bin="Install PLoP Boot Manager" Danke an tri_zet für die Info Nun sollten Sie das PLoP Boot Manager Installationsprogramm von Ihrem Windows Bootmenü starten können. Fehler/Probleme plpbt.bin darf nicht fragmentiert sein. Verwenden Sie [51]contig um sicherzustellen das plpbt.bin nicht fragmentiert ist. Festplatteninstallation mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk) __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [52]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen plpinstc. Wählen Sie Ihre config Datei * für Syslinux syslinux.cfg * für Isolinux isolinux.cfg * für Extlinux extlinux.conf * für Pxelinux pxelinux.cfg/default Fügen Sie folgende Zeilen hinzu label plpinst linux plpinstc.com Kopieren Sie plpinstc in das gleiche Verzeichnis indem sich die config Datei befindet. Sie starten das Installationsprogramm indem Sie beim Syslinux Prompt plpinst eingeben. Festplatteninstallation mit LILO __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [53]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen plpinstc.com. Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis. Fügen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu image=/boot/plpinstc.com label=plop-install Starten Sie lilo um die lilo Einträge zu aktualisieren. Festplatteninstallation mit GRUB / grub4dos __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [54]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Installationsprogramm zu erhalten. Das Installationsprogramm befindet sich im install Verzeichnis und trägt den Namen plpinstc.com. Kopieren Sie plpinstc.com in das /boot Verzeichnis. Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für menu.lst verwenden. Hier ist ein Beispiel title PLoP Boot Manager Install root (hd0,0) kernel /boot/plpinstc.com Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie das Installationsprogramm von Ihrem GRUB Menü starten können. 7. Starten ohne Festplatten Installation von Diskette, CD, Windows Bootmenü, Syslinux, LILO, GRUB, Netzwerk __________________________________________________________________ Sie können den PLoP Bootmanager ohne Festplatteninstallation mit der Binary Version plpbt.bin verwenden. Diese Binary Version kann mit dem Tool [55]plpcfgbt konfiguriert werden. Achtung: Bei dieser Variante des Bootmanagers werden die Änderungen die Sie bei den Profilen oder Partitionen vornehmen NICHT gespeichert! Daher verwenden Sie diese Funktionen nur wenn Sie den Bootmanager auf der Festplatte mit dem Installationsprogramm installiert haben. Siehe [56]Installation auf der Festplatte. [57]Starten mit Diskette und Diskettenimage [58]Starten mit CD und ISO Datei [59]Starten mit dem Windows Bootmenü (2K, XP und VISTA) [60]Starten mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk) [61]Starten mit LILO [62]Starten mit GRUB [63]Starten mit GRUB2 Starten mit Diskette und Diskettenimage Ein Diskettenimage ist ein Abbild einer Diskette und hat jeden Sektor der Diskette abgespeichert. Eine solche Datei kann nicht wie eine herkömliche Datei auf einer Diskette abgespeichert werden. Es wird ein spezielles Programm dafür benötigt. Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [64]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um das Diskettenimage plpbt.img zu erhalten. DOS: Sie können [65]diskimg.com verwenden. diskimg -d a -w plpbt.img Windows: Schreiben Sie das Image mit dem Programm [66]rawwritewin auf die Diskette. Linux: dd if=plpbt.img of=/dev/fd0 Sie können die plpbt.bin Datei auf der Diskette mit [67]plpcfgbt konfigurieren. Starten mit CD und ISO Datei __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [68]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die ISO Datei plpbt.iso zu erhalten. Windows: Sie können [69]Nero, das freie Programm [70]CDBurnerXP oder jedes andere Programm das ISO Images brennen kann verwenden. Verwenden Sie die Option ISO auf CD brennen oder ISO Image brennen. Dann wählen Sie die Bootmanager ISO Datei aus und brennen es. Linux: [71]cdrecord ist das Linuxprogramm um ISO Images auf eine CD zu brennen. Brennen Sie das ISO mit cdrecord: cdrecord -v dev= Beispiel: Falls Ihr CD Brenner mit /dev/hdd angesprochen wird. cdrecord -v dev=/dev/hdd plpbt.iso Starten mit dem Windows Bootmenü (2K, XP und VISTA) __________________________________________________________________ Laden Sie die Datei [72]plpgenbtldr-0.7.zip herunter und entpacken Sie die Datei. * Erstellen Sie ein Verzeichnis z.B. c:\plop. Sie können aber auch ein Verzeichnis Ihrer Wahl nehmen. * Kopieren Sie die Dateien plpbt.bin und plpgenbtldr.exe ins c:\plop Verzeichnis. * Als Administrator/mit Administrator Rechten öffen Sie die Eingabeaufforderung und wechseln Sie zu c:\plop * Starten Sie plpgenbtldr Dieses Programm sucht nach der Datei plpbt.bin im aktuellen Verzeichnis. plpgenbtldr erstellt die Datei plpbtldr.bin. * Zum Bootmenü hinzufügen. + Windows 2K, XP Fügen Sie folgende Zeile in der c:\boot.ini ein c:\plop\plpbtldr.bin="PLoP Boot Manager" + Windows VISTA Starten Sie den Editor als Administrator und erstellen Sie die Datei c:\boot.ini Fügen Sie folgende Zeilen ein [boot loader] [operating systems] c:\plop\plpbtldr.bin="PLoP Boot Manager" Danke an tri_zet für die Info Nun sollten Sie den PLoP Boot Manager von Ihrem Windows Bootmenü starten können. Sie können die plpbt.bin Datei mit [73]plpcfgbt konfigurieren. Fehler/Probleme plpbt.bin darf nicht fragmentiert sein. Verwenden Sie [74]contig um sicherzustellen das plpbt.bin nicht fragmentiert ist. Starten mit Syslinux, Isolinux, Pxelinux (Netzwerk) __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [75]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten. Wählen Sie Ihre config Datei * für Syslinux syslinux.cfg * für Isolinux isolinux.cfg * für Extlinux extlinux.conf * für Pxelinux pxelinux.cfg/default Fügen Sie folgende Zeilen hinzu label plp linux plpbt.bin Kopieren Sie plpbt.bin in das gleiche Verzeichnis indem sich die konfig Datei befindet. Sie starten den PLoP Bootmanager indem Sie beim Syslinux Prompt plp eingeben. Sie können die plpbt.bin Datei mit [76]plpcfgbt konfigurieren. Starten mit LILO __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [77]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten. Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis. Fügen Sie folgende Zeilen zu Ihrer /etc/lilo.conf hinzu image=/boot/plpbt.bin label=PLoP Starten Sie lilo um die lilo Einträge zu aktualisieren. Sie können die plpbt.bin Datei mit [78]plpcfgbt konfigurieren. Starten mit GRUB / grub4dos __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [79]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten. Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis. Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für menu.lst verwenden. Hier ist ein Beispiel title PLoP Boot Manager root (hd0,0) kernel /boot/plpbt.bin Starten mit GRUB2 __________________________________________________________________ Laden Sie die aktuelle Bootmanager Version [80]plpbt-5.0.10.zip herunter. Entpacken Sie die Datei um die Datei plpbt.bin zu erhalten. Kopieren Sie plpbt.bin in das /boot Verzeichnis. Sie müssen Ihre eigenen root Einstellungen für grub.cfg verwenden. Hier ist ein Beispiel menuentry "PLoP Boot Manager" { set root=(hd0,0) linux16 /boot/plpbt.bin } Wenn Sie neu starten, dann sollten Sie den PLoP Bootmanager von Ihrem GRUB Menü starten können. Sie können die plpbt.bin Datei mit [81]plpcfgbt konfigurieren. 8. Der Bootmanager __________________________________________________________________ 1. Hotkeys - Allgemeine Tastaturfunktionen Cursor hinauf/hinunter Menübalken bewegen Enter Auswahl betätigen ESC Fenster schliessen STRG - ESC in den Textmodus umschalten STRG - BILD HINAUF Bildschirmauflösung erhöhen STRG - BILD HINUNTER Bildschirmauflösung reduzieren z Ein/Ausschalten der Fenster Zoomanimation 2. Hauptmenü Im Hauptmenü werden alle "sichtbaren Profile" angezeigt, sowie optional booten von Diskette, CD/DVD und USB. Weiters gelangen Sie zum Setup des Bootmanagers. Bei der USB Bootoption gibt es noch 2 spezial Tasten: * SHIFT gedrüct halten um USB 1.1 zu verwenden. * STRG gedrückt halten um vor dem Starten des Betriebssystems auf einen Tastendruck zu warten. Sie haben hier auch die Möglichkeit "n" (=next) zu drücken um die Suche fortzusetzen um von einem anderen USB Gerät zu booten. 2.1. Hauptmenü Hotkeys 1-9 Profil starten q Partition zum Booten auswählen w MBR laut Profil ändern, aber nicht booten f Betriebssystem von Diskette starten c Betriebssystem von CD/DVD starten u Betriebssystem von USB starten SHIFT gedrüct halten um USB 1.1 zu verwenden. STRG gedrückt halten um vor dem Starten des Betriebssystems auf einen Tastendruck zu warten. Sie haben hier auch die Möglichkeit "n" (=next) zu drücken um die Suche fortzusetzen um von einem anderen USB Gerät zu booten. 3. Setup 3.1. Partitions (Partitionen) Hier befindet sich die Verwaltung der Partitionen. Das Installationsprogramm richtet alle gefundenen primären Partitionen automatisch ein. Die Namensvergebung des Installationsprogrammes geht von HDA1 bis HDD4. HD steht für Harddisk. HDA steht für Harddisk A und ist die erste Festplatte. Die Zahlen 1-4 stehen für die primären Partitionen. Hinweis für Linux: HDA hat nichts mit der im Linux verwendeten Bezeichnung /dev/hda zu tun. Edit label (Partitionsbezeichnung bearbeiten) Hier kann man die vom Installationsprogramm automatisch vergebene Bezeichnung ändern bzw. bei einer neuen Partition eine Bezeichnung eintragen. Die Bezeichnungslänge ist auf 16 Zeichen beschränkt. Select Device (Festplatte auswählen) Hier wählen Sie die Festplatte aus, auf der sich die Partition befindet. HDA = Festplatte 1 HDB = Festplatte 2 HDC = Festplatte 3 HDD = Festplatte 4 Partition ID (Partitions ID) Sie können die Partition ID der Partition auf 2 Arten einstellen/ändern. 1. Enter partition ID (ID Nummer eingeben) Hier kann man den hexadezimalen Wert der Partitions ID eingeben. Diese Methode ist für erfahrene Computeranwender. 2. Select ID from list (Aus einer Liste auswählen) Hier kann man aus einer Liste der gängigsten Partitions ID's auswählen. Sollte die gewünschte ID nicht vorhanden sein, dann benützen Sie Enter partition ID. View/Edit/Copy data (Partitionsdaten bearbeiten) Diese Funktion wird verwendet um die Daten der Partitionen im Bootmanager oder im MBR zu verändern. BP steht für Bootmanager Partition. Diese Werte sind für die Partition im Bootmanager gespeichert. P1-P4 sind die aktuellen Werte der primären Partitionen im MBR. Sie können hier die Daten im hexadezimalen Code ändern. Mit der Taste s (select) kann man eine Zeile markieren und mit p (paste) schreiben Sie die Werte der vorher gewählten Zeile über die Zeile in der sich der Cursor befindet. Mit dieser Funktion können Sie schnell bestehende Partitionen aus dem MBR in den Bootmanager importieren. Sie können aber auch die Daten MBR ändern. Dieser Menüpunkt kann vor allem in Notfällen recht hilfreich sein. Clear partition data (Daten löschen) Das Löschen der Daten bezieht sich nur auf der im Bootmanager gespeicherten Daten der Partition. Die Daten auf der Partition selbst bleiben unverändert. Reset changes (Änderungen verwerfen) Sollten Sie Änderungen bei der Partition gemacht haben, so können Sie diese zurücksetzen. Das Zurücksetzen ist nur möglich, solange das Partitionsbearbeitungsfenster nicht geschlossen wurde. 3.2. Profiles (Profile) Profile werden verwendet damit man für verschiedene Betriebssysteme unterschiedliche Partitionen bzw. unterschiedliche Bootfestplatten festlegen kann. Weiter ist es möglich Änderungen der Partitionen im MBR durch Fremdsoftware zu erkennen und falls nötig die Änderungen rückgängig zu machen bzw. in den Bootmanager zu importieren. Falls Sie bereits ein Betriebssystem installiert haben und dann den Bootmanager installieren, dann erstellt das Installationsprogramm automatisch ein Profil um das bestehende System zu booten. Edit label (Profilnamen bearbeiten) Hier können Sie den Namen des Profiles bearbeiten. Dieser Name wird im Hauptmenü angezeigt. Daher ist es sinnvoll einen Namen zu wählen, der dem zu bootenden Betriebssystem entspricht. Der Name kann maximal 16 Zeichen lang sein. Show in main menu (im Hauptmenü anzeigen) Hier wird festgelegt ob das Profil im Hauptmenü angezeigt wird. Es können nur sichtbare Profile gebootet werden. Die Anzeige des Profiles hat auch Auswirkungen auf das default profile im Bootmanager Setup. Linked partitions (verlinkte Partitionen) Hier wird eingestellt, von welcher Festplatte, Partition und der Biosfestplattennummer gebootet werden soll. Weiters werden hier die zu verwendenden Partitionen bzw. das Löschen von Einträgen im MBR eingestellt. Konfigurieren der Partitionseinträge Es gibt 3 Stati für einen Partitionseintrag 1. eine gewählte Partition Drücken Sie Enter um eine Partition aus einer Liste aller Partitionen, die für diese Festplatte angelegt wurden, auszuwählen. Der Bootmanager schreibt die Daten der Partition beim Booten in den MBR. Sollte ein Programm die Daten der Partition im MBR ändern, dann macht Sie der Bootmanager beim nächsten Start darauf aufmerksam und Sie können die neuen Daten importieren oder verwerfen. 2. don't touch Der Partitionseintrag im MBR wird nicht vom Bootmanager verändert. Dies ist die standard Einstellung. Sollte ein Programm diesen MBR Eintrag ändern, dann kann der Bootmanager diese Änderung nicht erkennen. 3. cleared Der Bootmanager setzt diesen Eintrag im MBR auf 0. Somit kann ein Betriebssystem nicht erkennen, das es eine Partition gibt. ACHTUNG: wenn der Bootmanager die Partition nicht unter Partitions gespeichert hat, dann ist der Eintrag verloren und Sie können auf die Daten der Partition nicht mehr zugreifen. Mit entsprechendem know how kann man die Partitionsdaten wieder herstellen. Man spart sich diesen Nervenkitzel wenn man die Partition unter Partitions gespeichert hat. Partitionsprogramme stellen die Partition als Unpartitioniert dar! Partitionieren Sie diesen Bereich nicht wenn Sie nicht genau wissen was Sie tun. Sie könnten Daten verlieren. Linked partitions - spezial Tasten b set bootpartition (Bootpartition auswählen). Hiermit wählen Sie aus, welche Partition zum booten verwendet werden soll. Der Bootmanager stellt die Biosfestplattennummer automatisch ein. Sie können diese jedoch ändern. c clear partition (Eintrag löschen). Hiermit wird der Eintrag auf cleared gesetzt und beim Booten setzt der Bootmanager diesen Eintrag im MBR auf 0. d don't touch (nicht verändern). Hiermit wird der Eintrag auf don't touch gesetzt und beim Booten werden die Daten der Partition nicht geändert. e edit bootflag (Bootflag bearbeiten). Das Bootflag enthält die Bioslaufwerksnummer, die dem Bootsektorprogramm mitteilt, auf welchem Gerät sich die Partition befindet. In manchen Fällen ist es notwendig, diese Nummer zu ändern. r remove bootflag (Bootflag entfernen). Hiermit wird das Bootflag aus dem Profil entfernt. l change logical partition (Logische Partition einstellen). Sie können das booten von einer logischen Partition bei extendet Partitionen einstellen. Drücken Sie mehrmals "l" um die logische Partition 1-4 einzustellen. L1 = erste logische, L2 = zweite, ... Clear profile data (Profildaten löschen) Hier können Sie die Profildaten aus dem Bootmanager löschen. Die Daten unter Partitions werden nicht geändert. Reset changes (Änderungen verwerfen) Sollten Sie Änderungen beim Profil gemacht haben, so können Sie diese zurücksetzen. Das Zurücksetzen ist nur möglich, solange das Profilbearbeitungsfenster nicht geschlossen wurde. 3.3. Bootmanager Startmode Der Bootmanager kann auf 2 Arten starten. Mit dem Menü menu und versteckt hidden. Im versteckten Modus muss der Bootcountdown aktiv sein und es muss ein default profile gewählt sein. Das default profile wird nach Ablauf des Bootcountdowns gestartet. Der Bootmanager wird nicht sichtbar bei diesem Vorgang. Wenn Sie in das Bootmanagermenü wollen, dann drücken Sie ESC. Bootcountdown Hier können Sie den Countdown ein- und ausschalten. Wenn der Bootcounter eingeschaltet ist, wartet der Bootmanager die angegebene Zeit und startet nach Ablauf je nach Einstellung das zuletzt gewählte Profil oder das default profile. Edit bootcountdown Sie können einen Countdown zwischen 1 und 99 Sekunden wählen. Select at start Beim Starten des Bootmanagers wird der Balken auf die entsprechende Position gesetzt. Das funktioniert auch im verkstecktem Startmodus. Sie können zwischen folgenden Optionen wählen: 1. Last booted profile (das letzte gebootete Profil) 2. Default profile (ein zuvor ausgewähltes standard Profil) 3. Floppy (Diskette) 4. CDROM 5. USB Default profile (standard Profil) Sie können das default profile aus einer Liste aller sichtbaren Profile auswählen. Show floppy boot Diskette booten im Hauptmenü anzeigen. Show cdrom boot CDROM booten im Hauptmenü anzeigen. Show usb boot USB booten im Hauptmenü anzeigen. Force USB 1.1 USB 1.1 Controller verwenden, selbst wenn ein USB 2.0 Kontroller vorhanden ist. Mode 1: EHCI Controller ignorieren. Mode 2: EHCI Controller konfigurieren und alle Ports auf den Companion Host umleiten. Manche Controller brauchen diese Einstellung damit auf jedenfall USB 1.1 verwendet wird. Use Mass Stor Dev Boote die Xte USB-Festplatte die gefunden wird. Es gibt keinen Unterschied zw. Festplatte und Stick. Textmode after boot Sie können die Auflösung des Textmodus beim Starten des Betriebssystems wählen. zur Auswahl steht "nicht ändern (don't change)" oder 80x50. Graphicmode Einstellen der Bildschirmauflösung vom Bootmanager. Sie können zwischen Textmodus 80x50 und Grafikmodus 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024 wählen. Zoom animation Die Animation des Fensterverkleinerns ein- und ausschalten. Font Auswahl des Zeichensatzes. Sie können zwischen dem Bootmanager Zeichensatz und dem BIOS Zeichensatz wählen. Starfield Ein- und Ausschalten der Sternenfeldanimation Masterpassword Masterpasswort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die Passwortabfrage. Setuppassword Setuppasswort setzen. Ein leeres Passwort deaktiviert die Passwortabfrage. 9. Boot Manager Binary plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren __________________________________________________________________ [82]plpcfgbt-0.7.zip ist ein Tool zum konfigurieren der Binary Version des Bootmanagers. Das Programm gibt es für Windows und Linux. Das Programm wird in der Eingabeaufforderung gestartet. Wenn plpcfgbt ohne Parameter gestartet wird, dann erhällt man die Hilfe. Usage: plpcfgbt [OPTIONS] file Options: ======== PARAM SET VALUES vm video mode text, 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024 stm start mode menu or hidden, hidden requires cnt=on and dbt not off cnt countdown on or off cntval countdown value in seconds between 1 and 99 dbt default boot off, profile, floppy, cdrom, usb prf profile value between 1 and 16 stf starfield on or off zan zoom animation on or off fnt font bt or bios usb1 force usb 1.1 on or off int19h int19h/os boot do not boot the os and use int19h, on or off hotkey startup hotkey yes or no Infos zu int19h siehe [83]hier. Die Hotkeyaktivierung ist Sinnvoll bei CD's und ROM's. Sie bekommen die Aufforderung STRG-A zu drücken um den Bootmanager zu starten, andernfalls wird der Bootvorgang vortgesetzt. Beispiele * Aktuelle Konfiguration zeigen plpcfgbt plpbt.bin * Versteckt starten und USB Gerät booten plpcfgbt stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb plpbt.bin 10. Erstellen eines ISA/PCI Bootmanager option ROM __________________________________________________________________ Sie können ein option ROM mit [84]plpbtrom-0.3.zip erstellen. Usage: plpbtrom [OPTIONS] input-file output-file Options: ======== -h this help -pci create PCI ROM (default) -isa create ISA ROM -vendorid id hex value of the card vendor (only pci) -deviceid id hex value of device (only pci) -grabid grab vendor/device id from PCI ROM file input-file boot manager file (ex. plpbtrom.bin) output-file ROM file name Beispiele * plpbtrom plpbtrom.bin plpbt.rom * plpbtrom -isa plpbtrom.bin plpbt.rom * plpbtrom -vendorid 0x10ec -deviceid 0x8139 plpbtrom.bin plpbt.rom * plpbtrom -grabid netcard.rom plpbtrom.bin plpbt.rom Dateien plpbtrom - Linux Programm plpbtrom.exe - Windows Programmm plpbtrom.bin - Bootmanager Unterschied zwischen plpbtrom.bin und plpbt.bin Der Unterschied ist nur, dass plpbtrom.bin die Kontrolle es Bootprozesses an das Bios zurück gibt mittels far return wenn man ESC drückt. plpbt.bin startet den PC neu mittels 19h. Sie können plpbtrom.bin genauso wie plpbt.bin mit [85]plpcfgbt konfigurieren. s kann auch ein Hotkey zum starten des Bootmaagers aktiviert werden. Wie Testet man das ROM Sie können Ihre ROM Datei mit der freien Virtuellen Maschine [86]qemu testen. qemu -hda harddisk.img -option-rom plpbt.rom Sollten Sie kein Festplattenimage haben, verwenden Sie eines von der qemu Downloadseite oder verwenden Sie ein Diskettenimage. qemu -fda floppy.img -option-rom plpbt.rom Wie flasht man Das flashen des Chips ist gefährlich und erfolgt auf eigenes Risiko! Siehe [87]http://www.etherboot.org. 11. Den USB Treiber unter DOS deaktivieren __________________________________________________________________ Wenn Sie DOS gebootet haben und der PLoP USB Treiber ist geladen, dann können Sie den Treiber mit [88]plpdisd-0.1.zip deaktivieren. Wenn Sie den Treiber deaktiviert haben, dann ist es auch möglich andere USB Treiber unter DOS zu laden. Sie können plpdisd in der config.sys starten DEVICE=\plpdisd.exe Sie können das Programm auch mit der autoexec.bat oder von der Befehlszeile starten. 12. Hidden Partition / Cleared Partition __________________________________________________________________ Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen "hidden" und "cleared" Partitionen. * Hidden Partitionen: Betriebssysteme, Backuplösungen, usw erkennen diese Partitionen, aber ignorieren sie. Ich würde sagen das ist nicht wirklich versteckt. Dieser Status hat aber auch seine Vorteile. * Cleared Partitionen: Kein Programm (ausser dem Bootmanager) weiß das eine Partition definiert ist/war bei diesem Partitioneintrag im MBR. Dadurch kann kein Programm auf die Daten zugreiffen (mit entprechendem Aufwand und der Durchsuchung der Festplatte besteht die Möglickeit auf die Daten zuzugreiffen). Betriebssysteme usw. erkennen diesen Bereich als "nicht zugeordneter Speicherplatz". So eine Partition ist wirklich "hidden". Daher besteht aber die Gefahr, das man die versteckte Partition und ihre Daten überschreibt wenn man die Festplatte nun partitioniert und keine genaue Kentniss der Festplattenaufteilung hat. Eine Partition soll in einem Profil sichtbar und in einem anderen Profil "hidden" und nicht "cleared" sein Nehmen wir an Sie wollen die zweite Partition von HDA (HDA2) in einem Profil sichtbar haben und ein einem anderen Profil "hidden" und nicht "cleared" haben. * Wählen Sie einen leeren Eintrag in "partitions". Geben Sie dem Eintrag den Namen "hidden hda2". * Wählen Sie das Device HDA. Gehen Sie zu "VIEW/EDIT/COPY DATA". Bewegen sie den Cursor zu P2 und drücken Sie "s". Bewegen Sie nun den Cursor zu "BP" ud drücken "p". * Drücken Sie ESC und gehen zu "Partition ID". Wählen Sie "Select from list". Wählen Sie die "hidden" Version Ihrer Partition. * Drücken Sie ESC und speichern die Änderungen. * Gehen Sie zu "Profiles". Nun können Sie einem Profil die "sichtbare" Version zuordnen und einem anderen Profil die "hidden" Version zuordnen. 13. USB Info __________________________________________________________________ * Es werden nur USB Mass Storage Geräte unterstützt. Davon werden Festplatten, Sticks und CardReader unterstützt. USB CD/DVD Laufwerke und USB Diskettenlaufwerke sind nicht implementiert. * Es gibt keine USB HUB Implementierung. Es muss daher das USB Gerät direkt am USB Port des Computers gehängt werden. * Die USB Implementierung funktioniert bei sehr vielen Geräten. Sollte es bei Ihnen nicht funktionieren, bitte melden Sie sich, vielleicht kann der Fehler behoben werden. Aktueller Stand siehe [89]Bootmanager Status 14. Video Dualboot Installation Windows XP und Windows XP __________________________________________________________________ Download [90]demoinstall.wmv ([91]demoinstall.zip). Die Qualität ist nicht die beste, aber man sieht alle Schritte. 15. Windows XP und Windows Vista dualboot mit versteckten (cleared) Partitionen __________________________________________________________________ Das Ziel ist die Installation von Windows XP auf der ersten Partition und Windows Vista auf der zweiten Partition. Kein Windows soll Zugriff auf die Partition der anderen Windowsinstallation haben. Ausserdem soll es eine dritte Partition geben. Beide Windowsinstallationen haben Zugriff auf diese Partition. Es gibt viele Möglichkeiten um dieses Ziel zu erreichen. Hier wird eine Variante beschrieben. Es funktioniert nur wenn der Boot Manager mit der [92]Installation auf der Festplatte installiert wird! Zusammenfassung * Windows XP auf der ersten Partition * Windows Vista auf der zweiten Partition * Eine dritte Partition auf die jedes Windows Zugriff hat * Kein Windows darf auf die Partition des anderen zugreifen dürfen Grundvoraussetzugen * Die Festplatte ist nicht partitioniert * Es ist kein Bootmanager installiert Die Beschreibung des Ablaufes Windows XP Installation Zuerst installieren Sie Windows XP. Erstellen Sie mit dem Windows XP Installationsprogramm eine primäre Partition (z.B. 10GB). Installieren Sie Windows XP auf diese Partition. Partitionen anlegen Wenn Windows XP fertig installiert wurde, starten Sie die Datenträgerverwaltung im Wndows XP. Erstellen Sie eine zweite primäre Partition. Auf diese Partition wird Windows Vista installiert, daher wählen Sie ausreichend Platz. Erstellen Sie auch eine dritte primäre Partition. Auf diese Partition können dann beide Betriebssysteme zugreifen. Bootmanager Installation Installieren Sie den Bootmanager von Diskette oder CD auf die Festplatte. Windows XP Profil konfigurieren Der Bootmanager hat ein Profil mit dem Namen "os harddisk 1" erstellt. Dieses Profil bootet Windows XP. Weiters wurden die 3 primären Partitionen in den Bootmanager importiert. Die Partitionen heissen HDA1, HDA2 und HDA3. Gehen Sie zu setup und dann profiles. Wählen Sie os harddisk 1. Geben Sie dem Profil den Namen windows xp mit edit label. Wählen Sie linked partitions. Drücken Sie in der ersten Zeile von HDA enter und wählen Sie HDA1. In der zweiten Zeile drücken Sie c um die Partition auf cleared zu setzen. Sie können die dritte Zeile auf don't touch setzen oder wählen Sie HDA3. Siehe [93]konfigurieren der Partitionseinträge. Windows Vista Profil konfigurieren Verlassen Sie die Windows XP Profilkonfiguration und wählen Sie ein leeres Profil. Setzen Sie den Namen auf windows vista. Setzen Sie show in main menu auf yes. Wählen Sie linked partitions. Drücken Sie in der ersten Zeile c um die Partition auf cleared zu setzen. In der zweiten Zeile drücken Sie b um das boot flag zu setzen. Drücken Sie enter und wählen Sie HDA2. In der dritten Zeile wählen Sie die gleiche Einstellung wie im Windows XP Profil (don't touch oder HDA3). Window Vista Installation Gehen Sie zurück ins Hauptmenü. Sie sehen nun windows xp und windows vista. Bewegen Sie den Balken auf windows vista und drücken Sie Enter um die Partitionseinstellungen des Profils auf die Festplatte zu schreiben. Der Bootvorgang wird klarerweise fehlschlagen, da das Vista ja noch nicht installiert wurde. Booten Sie nun die Windows Vista Installations DVD. Im Partitionsfenster des Windows Installationsprogrammes sehen Sie nun am Anfang einen unpartitionieren Bereich (dort ist XP installiert) und 2 primäre Partitionen. Wählen Sie die erste primäre Partition für die Vista Installation. Wenn die Installation beendet ist, kann es sein, das Vista sofort bootet und der PLoP Bootmanager übersprungen wird. In diesem Fall verwenden Sie Write mbr loader only von der PLoP Boot Manager Installations Diskette oder CD. Nun sollten Sie zwei bootfähige Windowsinstallationen haben, die nichts von einander wissen. Sie können Daten zwischen beiden Betriebssystemen mit hilfe der dritten Partition austauschen. Windows Vista auf der zweiten Festplatte Im Prinzip ist es sehr ähnlich wie vorher beschrieben. Die zweite Festplatte heisst im Bootmanager HDB. Installieren Sie Vista auf die erste Partition der zweiten Festplatte. Setzen Sie im Vista Profil/Linked Partitions die erste Zeile von HDB auf HDB1 und drücken Sie b. Der Bootmanager setzt das Boot Flag auf 81h. Das sollte für Ihre Installation passen. 16. Dualboot Windows XP und Windows 7 __________________________________________________________________ Das ist eine Kurzanleitung für eine komplette Neuinstallation des PC's mit dualboot von WinXP und Win7. Es spielt keine Rolle ob es 32 oder 64 Bit Versionen sind. Alle Daten auf dem PC werden gelöscht! Booten Sie die Win7 DVD. Löschen Sie alle Partitionen von der Festplatte. Erstellen Sie eine Partition für Win7. Das Installationsprogramm erstellt 2 Partitionen. Eine ca. 80MB grosse für die Win7 Bootdateien und eine Partition für die Win7 Dateien. Erstellen Sie eine weitere Partition für WinXP. Sie sehen nun 3 Partitionen. Installieren Sie Win7 auf die zweite Partition. Nachdem Win7 fertig installiert wurde, installieren Sie den PLoP Boot Manager. Nachdem der Bootmanager installiert und gestartet wurde gehen Sie ins Setup, Profiles und "OS HARDDISK 1". Ändern Sie den Namen auf "Win7". Gehen Sie zu linked partitions und drücken Sie an der ersten Position von HDA Enter und wählen Sie HDA1, bei der Zweiten HDA2 und an der Dritten drücken Sie "c" für cleared. Verlassen Sie das Profil von Win7. Wählen Sie ein leeres Profil um das WinXP Profil zu erstellen. Geben Sie dem Profil den Namen "WinXP", visible in main menu auf "yes" setzten. In linked partitions bei HDA wählen Sie an der ersten Stelle HDA3 aus und drücken Sie "b" um das Bootflag zu setzten. An der zweiten Stelle drücken Sie "c" für cleared. An er dritten Stelle ebenfalls "c" für cleared drücken. Gehen Sie ins Hauptmenü und drücken Sie Enter bei WinXP. WinXP wird natürlich nicht starten weil es noch nicht installiert wurde. Bei der Meldung Invalid Boot Signature drücken Sie "n" um den Bootvorgang abzubrechen. Nun booten Sie die WinXP CD. Sie sollten jetzt nur eine Partition für die Installation sehen. Installieren Sie WinXP dort. Wenn WinXP fertig installiert wurde, starten Sie die PLoP Bootmanager Installations CD und verwenden Sie "Install mbr loader only". Booten Sie neu und der Bootmanager wird Sie darauf aufmerksam machen das sich HDA3 gändert hat. Importieren Sie die neuen Werte indem Sie "y" (bei deutscher Tastatur "z") drücken. Nun sollten Sie beide Systeme starten können. 17. Den Bootmanager als USB Festplatten Treiber für DOS verwenden __________________________________________________________________ Es ist eine spezielle Art den Bootmanager zu verwenden, aber vielleicht brauchen es ein paar Leute. Man muss plpbt.bin mit [94]plpcfgbt konfigurieren damit int19h anstelle des Betriebssystem bootens verwendet wird. plpcfgbt int19h=on plpbt.bin Wenn Sie plpbt.bin konfiguriert haben, dann starten Sie plpbt.bin mit einem Bootmanager wie grub, syslinux oder einem ähnlichen Bootmanager (Unterstützte Bootmanager siehe [95]hier). Wenn Sie jetzt die Option USB im PLoP Bootmanager verwenden, dann lädt der Bootmanager die USB Treiber und es wird der vorherige Bootmanager wieder gestartet. Wenn jetzt DOS gebootet wird, dann steht Ihr USB Gerät als letzte Festplatte zur Verfügung. Die Festplatte ist jedoch schreibgeschützt. Mit folgender Konfiguration kann man das USB Treiber laden automatisieren plpcfgbt int19h=on stm=hidden cnt=on cntval=1 dbt=usb plpbt.bin Um den USB Treiber unter DOS zu deaktivieren siehe [96]plpdisd. 18. NOD32 Virusmeldung __________________________________________________________________ Dieses Problem war behoben, ist jedoch bei akuellen NOD32 Versionen wieder da. Es ist eine Falschmeldung. 19. FAQ's - Frequently asked questions __________________________________________________________________ 1. [97]Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben 2. [98]Gibt es Pläne um den Schreibzugriff einzubauen 3. [99]Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten bleibt der Bootmanager hängen 4. [100]Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB gebootet habe 5. [101]Kann ich meine PCMCIA Karte zum booten von USB verwenden 6. [102]Ich möchte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren, aber ich kann nicht meine interne Festplatte auswählen 7. [103]Ich verwende plpbt.bin und meine einstellungen gehen verloren 8. [104]Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten 1. Ich boote DOS von USB und kann nicht auf den Stick schreiben Meine Treiber haben keine Routinen zum schreiben auf USB Geräte eingebaut. Warum? Mein Ziel war es USB Treiber für UHCI, OHCI und EHCI Kontroller in meinen Bootmanager einzubauen. Der Platz, um den Bootmanager ohne Partition auf der Festplatte zu installieren, ist sehr klein. Daher war kein Platz mehr um Routinen für Schreibzugriffe einzubauen. 2. Gibt es Pläne um den Schreibzugriff einzubauen Ich denke darüber nach, aber es gibt keine konkreten Pläne. 3. Der Bootmanager erkennt mein USB CD Laufwerk, aber beim booten bleibt der Bootmanager hängen USB CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstützt. 4. Meine USB Tastatur funktioniert nicht wenn ich von USB gebootet habe USB Tastaturen werden von meinen Treibern nicht unterstützt. Wenn Linux oder Windows gebootet wird, dann funktioniert die Tastatur wieder, sobald das Betriebssystem die Kontrolle vom USB übernommen hat. 5. Kann ich meine PCMCIA Karte zum booten von USB verwenden Nein, PCMCIA wird nicht unterstützt. 6. Ich möchte den Bootmanager von meinem USB Stick installieren, aber ich kann nicht meine interne Festplatte auswählen Das Problem ist, das der USB Stick zur ersten Festplatte und die interne Festplatte zur zweiten Festplatte wird. Das Installationsprogramm würde die Profile nun falsch anlegen und beim Booten von der internen Festplatte würde alles durcheinander kommen. Natürlich wäre es möglich eine Option für diesen speziellen Fall einzubauen, aber es gibt so viele alternativen um den Bootmanager zu installieren, das es derzeit keine Pläne gibt um eine Option für diesen Fall einzubauen. 7. Ich verwende plpbt.bin und meine einstellungen gehen verloren Man muss plpbt.bin mit plpcfgbt konfigurieren. Alle Änderungen die mit dem Bootmanager Menü vorgenommen werden, werden nicht gepeichert und sind beim nächsten Neustart verloren. 8. Ich kann nicht von meinem SATA CD/DVD Laufwerk booten SATA CD/DVD Laufwerke werden nicht unterstützt. Es funktionieren nur IDE CD/DVD Laufwerke. 20. Test Team __________________________________________________________________ Ein grosses Dankeschön geht an * Florian "Bazong" G. * Diego Rodriguez * Rodrigo Cassali * Giano * George A. Martinez * Koen van Beek * Pete K * Raymond * Michael Reichenbach * Julius Schwartzenberg * Quinn Plattel für die Geduld und das Testen meiner Programme. References 1. http://www.plop.at/de/bootmanager.html 2. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#intro 3. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#features 4. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#screenshots 5. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#download 6. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#licence 7. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#installhd 8. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#noinstall 9. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#bootmanager 10. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#plpcfgbt 11. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#plprom 12. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#plpdisd 13. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#hid 14. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#usbinfo 15. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#ex0 16. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#ex1 17. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#ex3 18. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#drv 19. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#nod32 20. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#faq 21. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#testteam 22. http://forum.plop.at/ 23. http://www.plop.at/de/contact.html 24. http://download.plop.at/files/bootmngr/plpbt-5.0.10.zip 25. http://www.plop.at/slide16de01.html 26. http://www.plop.at/slide16de02.html 27. http://www.plop.at/slide16de03.html 28. http://www.plop.at/slide16de04.html 29. http://www.plop.at/de/bootmanagerdl.html 30. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#noinstall 31. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#installer 32. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#instop 33. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#flpinst 34. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#cdinst 35. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#dosinst 36. http://www.plop.at/print/bootmanager_de.html#wininst 37. 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